3D-measurements direct from the patient: orthodontics department, ZZMK "Carolinum", University Frankfurt http://twitter.com/noXrayCeph
Nach durchschnittlich zwei bis fünf Minuten liegt das komplette Ergebnis vor:
1.) In 2 Minuten messen
| 2.) Knopfdruck = 2-D-Grafik
| 3.) Knopfdruck = 3-D-Grafik 4
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4.) Knofdruck = 2D- Frontanalyse
Details zur Messung finden Sie hier.
Die Messung mit noXrayCeph® erfolgt mit einer Genauigkeit von 0,17 mm an einem kalibrierten Messstab des physikalischen Instituts der Universität Frankfurt/M. Versuche für die Doktorarbeiten an der Abteilung für Kieferorthopädie Prof. Kopp, Universität Frankfurt, haben dies herausgefunden.
Gesetzlich: ä934a (Es ist kein Röntgebild im Gesetzestext vorgeschrieben, auch wenn mangels Alternative der Patient bisher geröntgt wurde). Unter Berufung auf den §23 der rechtfertigenden Indikation ist eine Gleichbehandlung gegenüber den bisherigen Kassenleistungen gewährleistet.
Private Kassen 2009: Beispiele, die sich auch ändern können: Wenn die linke und rechte Gesichtshälfte vermessen und die 3-D-Auswertung mit grafischer Bisslagedarstellung ausgedruckt wird: IdunaSignal 3x ä5095 Faktor 2,5; Barmenia ä5370 und 5377 Faktor 1,0 bis 1,8; weitere Kassen auf Anfrage. Im allgemeinen werden nicht immer 3D-Aufnahmen von den Kassen genehmigt.
Hierzu ist die Begründung anzuführen:der asymmetrische seitliche und frontale Schädelaufbau führt zu erheblichen Abweichungen und Fehlstellungen, die zur Therapieplanung metrisch erfasst werden muß.
Muss man während der Messung absolut stillhalten?
Nein. Bewegen ist erlaubt, ohne dass die Messqualität darunter leidet.
Nein. Die Messung mit noXrayCeph® belastet den Körper nicht mit Röntgenstrahlung. Auch bei häufigen Messungen besteht kein gesundheitliches Risiko. Das Magnetfeld entspricht dem natürlichen Erdmagnetfeld.
Mit noXrayCeph® kann der Kieferorthopäde die Schädel- und Kieferanatomie beliebig oft vermessen. So kann der Behandlungserfolg regelmäßig kontrolliert werden.
Die jüngste Arbeit kommt von Engst, Frye und Fritz, Universität Aachen vom 23.9.2011, publiziert als Vortrag auf der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie in Dresden:
Das NoXrayCeph®-Verfahren. Eine Alternative zur kephalometrischen Fernröntgenseitenbildanalyse
Beschreibung:
Bei der kieferorthopädischen Therapie dient die kephalometrische Analyse zur Planung und Kon- trolle des Behandlungsverlaufes.
Ziel dieser Studie war der Vergleich des Fernröntgenseitenbildes mit einem alternativen Gerät, das ohne Röntgenstrahlen auskommt (NoXrayCeph®). Bei diesem Verfahren wird mittels Magnetinduktion eine kephalometrische Analyse direkt am Patienten durchgeführt.
Von 10 Präparaten (Leichenschädeln) wurden sowohl Fernröntgenseitenbilder erstellt als auch eine Vermessung mit dem NoXrayCeph® durchgeführt. 42 extraorale und 13 intraorale Mess- punkte wurden mit einem Messstift registriert. Das NoXrayCeph®-System berechnet aus den aufgezeichneten Daten die Analogwerte zur Fernröntgenseitenbildanalyse. Im Schädelinneren liegende Punkte werden näherungsweise berechnet. Die während der Vermessung festgelegte Unterkieferposition wurde durch einen Silikonbissschlüssel reproduzierbar festgelegt.
Es wurde eine hohe Reproduzierbarkeit der NoXrayCeph®-Werte festgestellt. Generell gilt, dass NoXrayCeph®-Werte nicht identisch mit den FRS-Werten sind, allerdings lassen sich überein- stimmende Tendenzen erkennen. Ursache dafür könnte die beim FRS bekannte Verzerrung, ins- besondere der zentralstrahlfernen Punkte sein, was sich vor allem an den signifikant kleineren SNA- und SNB-Werten bei der NoXrayCeph®-Analyse im Vergleich zu den FRS-Werten zeigte. Die NoXrayCeph®-Analyse eignet sich zur eigenständigen Anfangs-, Zwischen- und Enddiag- nostik, eine Kombination beider Verfahren innerhalb einer kieferorthopädischen Behandlung ist jedoch nicht sinnvoll, da ein unmittelbarer Vergleich mit FRS-Werten nicht möglich ist.
Das NoXrayCeph®-Verfahren stellt eine Alternative zum Fernröntgenseitenbild dar. So könnte in Zukunft die Strahlenexpositon während der kieferorthopädischen Therapie reduziert werden.
Sie sagt in Ihrer Stellungnahme von Prof. Hirschfelder, dass 3D- Röntgen eine zu hohe Röntgenbelastung hat, aber die 3-D-Diagnostik der Goldstandard ist.
Was ist der Unterschied zwischen Conebeam und noXrayCeph in der Diagnostik?
Beides sind 3-D-Techniken. Conebeam und DVT stellen alle skelettalen Strukturen nur als Bild dar. Eine Auswertung gibt es nicht Pathologische Veränderungen kann ein Kieferorthopäde nicht beurteilen, weshalb er jedes Conebeambild zum Pathologen schicken müsste, wie es in Amerika unabdingbar ist. Außerdem können die Projektionsebenen nicht reproduzierbar gefunden werden. Im Prinzip weiß niemand, was er messen soll.
noXrayCeph stellt nur Strukturen da, die der Kieferorthopäde, Zahnarzt und Kieferchirurg benötigt. Diesen Strukturen werden mit der grafischen Darstellung gleichzeitig Koordinaten gegeben. Die Symmetrie, Bisslage und die Frontzahnachsen werden so unter visueller und taktiler Kontrolle als grafische Zeichnung und metrische sofort erfasst.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Wir finden für Sie einen noXrayCeph®-zertifizierten Kieferorthopäden in Ihrer Nähe.
Seit April 2006 ist noXrayCeph erhältlich. Die Anfänge gehen bis in das Jahr 1991 zurück. Die ersten Prototypen und der digiale Messzirkel waren von Joachim Weber, Niko Vrijens, Michael Hermanussen und Thorsten Brandt.
Wie eine Studie zur statistischen Genauigkeit zeigt, ist noXrayCeph für die Kephalometrie in der Routinediagnostik geeignet (Brandt T, Buck I, Gunkel C: Kephalometrie auf Magnetbasis (2008) Kieferorthopädie Nachrichten Vol.9: 10-12 und Brandt T: Kephalometrie auf Magnetbasis (2008) KFO-Zeitung Vol 8: S.12-15).
Es werden anatomische Bezugspunkte dargestellt, die eine dreidimensionale Beschreibung der Kiefer- und Zahnstellung erlauben. Zusätzlich wird die Kieferbewegung grafisch erfasst, was die bisherige Diagnostik erweitert. In der einfachsten Form der Magnetfunktionsanalyse dauert dieser Vorgang 7 Sekunden und beinhaltet die Kieferöffnungsbewegung, die Schließbewegung, die Protrusion und die Retrusion.
noXrayCeph® ist ein dreidimensionales Verfahren und misst im 1:1-Maßstab. Die letzte Doktorarbeit der Universität Frankfurt hat eine Messgenauigkeit von 0,17 mm SD ergeben. Die Kopfkappe gewährleistet während der Messung auch am bewegten Patienten eine korrekte räumliche Positionierung des Kopfes. Dadurch vermeidet noXrayCeph® Überlagerunsgfehler und Verwacklungen.
Der Scan ist angenehm, weil er schnell geht und der Patient nicht stillhalten muss. Da bei noXrayCeph® keine gesundheitlichen Risiken bestehen, sind häufige Verlaufskontrollen möglich. Die kieferorthopädische Behandlung kann so effizient dokumentiert werden.
Die Messtechnik erlernen Kieferorthopäden und Ihre Mitarbeiter in den Schulungen an der Universität Frankfurt oder in Wiesbaden innerhalb eines Tages. Informieren Sie sich hier über die nächsten Zertifizierungs-Termine.
Hier nur einige von vielen möglichen Vorteilen.
- Sie benötigen nur noch ein OPG oder Zahnfilmgerät.
- Es können digitale Methoden abgerechnet werden, da im 3-D- Raum gemessen wird.
- Durch eine aufmerksame und schonende Patientenbetreuung haben Sie zufriedene Patienten.