Durch noXrayCeph sind häufigere Verlaufskontrollen als mit Fernröntgenseitenaufnahmen möglich.
Die Vermessung der Schädel- und Kieferanatomie war bisher nur durch Fernröntgenseitenaufnahmen möglich. Die meisten Patienten in der Kieferorthopädie sind Kinder und Jugendliche. Der wachsende Organismus reagiert empfindlich auf ionisierende Strahlung. noXrayCeph® erfasst die Schädel- und Kieferstrukturen direkt craniometrisch am Patienten.
Die dreidimensionale Messtechnik von noXrayCeph® hat folgende Vorteile:
Die Reproduzierbarkeit der Messung ist mit noXrayCeph bestimmbar, mit einem Röntgenbild nicht, da es nicht wiederholt werden sollte. Die Ethikkomissionen verbieten es und die Röntgenverordnung des Bundesgesundheitsministeriums erwartet ein rechtfertigende Indikation. Warum? Wenn ein Röntgenbild unschädlich wäre, könnten mehrere Aufnahmen von einem Patienten durchführt werden, um die Reproduzierbarkeit festzustellen.
Unterschiede in den Auswertungen sind durch systematische Fehler der herkömmlichen Röntgendiagnostik zu erklären. Der Fehler einer 3D-noXrayCeph®-Analyse ist geringer, als wenn eine Strecke auf einem Foto oder Röntgenfilm vermessen wird. Unter der Vorrausssetzung, daß der zu messende Punkt gesehen und mit dem Meßstift gefühlt wird, ist die Messgenauigkeit 8 fach höher, als auf dem Bildschirm bei FRS-Ausmessen oder auf dem 2D- Papierausdruck, bzw. der Röntgenfolie.
In einer aktuellen Studie zur statistischen Genauigkeit des Magnetverfahrens, die in den Kieferorthopädischen Nachrichten und der KFO-Zeitung veröffentlicht wurde, hat sich gezeigt, dass noXrayCeph® für die Kephalometrie in der Routine-Diagnostik geeignet ist (Brandt T, Buck I, Gunkel C: Kephalometrie auf Magnetbasis (2008) Kieferorthopädie Nachrichten Vol.9: 10-12 und Brandt T: Kephaolmetrie auf Magnetbasis (2008) KFO-Zeitung Vol 8: S12-15).
Nur hier sind Genauigkeitsmessung möglich der Bildherstellung am Patienten möglich, mit Röntgenstrahlen nicht, da immer nur ein Bild existiert, daß schief, verwackelt etc. sein kann. Genauigkeitsmessungen im Röngtgenbild beziehen sich also nur auf das Auffinden innerhalb eines 2D Bildes. Dies kann inenrhalb oder außerhalb der zu untersuchenden Struktur sein.