3D-measurements direct from the patient: orthodontics department, ZZMK "Carolinum", University Frankfurt http://twitter.com/noXrayCeph

Häufige Fragen

o Ist der Scan wiederholbar? Ja, der Scan kann so oft wiederholt werden wie es notwendig ist, z. B. zur Kontrolle der biologischen Wirkung, des Wachstums und nach der Kiefergelenkeinstellung zur Kontrolle der exakten Kieferbewegung.

 

 

 

 

o Ist die Methode geeignet für bewegungsaktive Kinder bzw. auch für Erwachsene? Ja, die Kinder können sich während des Scans frei bewegen. Auch Erwachsene werden mit der gleichen Genauigkeit gescannt.

 

o Sind die Kinder überfordert? Nein, da der Scanvorgang nur wenige Minuten dauert und Bewegungen erlaubt sind.

o Ist der Scan schädlich oder schmerzhaft?  Nein, da der Scanner wie ein GPS-System im Magnetfeld, ähnlich dem Erdmagnetfeld, arbeitet  und auf Röntgenstrahlen verzichtet .

o Habe ich Wartezeiten für einen Scan? Nein.

o Brauche ich noch ein  Fernröntgenseitenbild (FRS)? Nein.

o Ist der Patient während des Scans allein? Nein, da der Scan direkt am Stuhl erfolgen kann und nicht in einer anderen Abteilung oder einem anderen Raum durchgeführt werden muss. Der Untersucher ist immer direkt an Ihrer oder an der Seite Ihres Kindes. Somit verläuft der Scan unter perfekter Kontrolle.

Wie genau ist die direkte Messung des Patienten?

Die Messung, oder besser der Scan, mit noXrayCeph® ist durch die direkte Untersuchung des Patienten, dem Goldstandard, verzerrungsfrei. Damit werden alle Fehler vermieden, die mit der Bildherstellung entstehen können. Die hohe Scannerauflösung, vergleichbar mit einer 4-fachen HD-Qualität, ist auf 0,17mm SD genau.

Die Genauigkeit wurde am kalibrierten Messstab des Physikalischen Instituts der Universität Frankfurt ermittelt.

Was ist der Unterschied zwischen Craniometrie noXrayCeph (von Ihrem Kind) und Kephalometrie (vom Röntgenbild)?

Bisher wurde die Genauigkeit von kephalometrischen Röntgenbildern irreführenderweise auf das Suchen von überlagerten Punkten eines einzigen Bildes beschränkt. Egal wie verzerrt oder verwackelt das Bild war und von der Wirklichkeit durch systematische Verzerrungen entfernt ist. Die direkte Untersuchung nennt man Craniometrie. Man greift nicht auf ein verzerrtes und flaches Röntgenbild zurück. Es gibt die wirklichen Werte Ihres Kindes wieder. Deshalb ist die Wiederholungsmöglichkeit von noXrayCeph herausragend. Durch die Wiederholungsgenauigkeit (0,37 mm SD bei 10 Wiederholungen) wird bewiesen, dass die Grafik und die Werte die tatsächlichen Kiefer- und Zahnrelationen wiedergeben. Für die Varianzanalyse (da normalverteilt nach Gauß) ergibt sich ein Signifikanzniveau von 0,01 - 0,05 aller ermittelten Werte. Röntgenbilder können durch die systematische Verzerrung von 2 cm nicht genau sein. Zusätzlich wird die Auswertung künstlich genau gerechnet, dass 50% der schlechten Werte gestrichen werden (äußere Quartilen). 

Wie lange dauert eine Messung?

Nach durchschnittlich vier Minuten liegt das komplette Ergebnis vor.

Bezahlt meine private oder gesetzliche Kasse das Vermessen: Ja

Da es sich um eine direkte Vermessung - Craniometrie - der rechten und linken Gesichtshälfte handelt und gleichzeitig die Bisslage der rechten und linken Seitenzähne grafisch dargestellt wird (beides ist mit der herkömmlichen Röntgentechnik nicht möglich), wird die Analyse von den Kassen übernommen.

Beispiele: Gesetzliche Kassen ä934a/118: Maßnahme zur Bestimmung des Gesichtswachstums (schreibt nicht zwingend ein Röntgenbild vor, auch wenn dies bisher vom Gutachterausschuss Hessens gefordert wird). Die Gutachter der gesetzlichen Kassen empfehlen eine private Abrechnung, die aber auch teils bei den Kassen wieder eingereicht werden kann.

Private Kassen, Beispiele aus der Praxis: IdunaSignal erstattet 3xä5095 Faktor 2.5; Barmenia ä5370 und ä5377 zwischen Faktor 1.0 und 1.8., andere Kassen auf Anfrage

Ist das Messen eines Patienten (Craniometrie) einfacher als das Messen eines Röntgenbildes (Kephalometrie) :

Ja, da z. B. der Frontzahn direkt gescannt wird und nicht in dem Zahn (wie bei einem Bild) gemessen werden kann. Zudem ist nach dem Messen die Analyse und Auswertung auf dem Monitor sichtbar.

Muss man während der Messung absolut stillhalten?

Nein. Im Gegensatz zu einer Herstellung von Bildern ist das Bewegen erlaubt, ohne dass die Messqualität darunter leidet.

Gibt es irgendwelche gesundheitlichen Risiken bei noXrayCeph®?

Die Messung mit noXrayCeph® belastet den Körper nicht mit Strahlung. Auch bei häufigen Messungen besteht kein gesundheitliches Risiko. Das aufgebaute Magnetfeld ist nicht stärker als das natürliche Erdmagnetfeld.

Wie wirkt sich noXrayCeph® auf die kieferorthopädische Behandlung aus?

Mit noXrayCeph® kann die/der Kieferorthopäd(in)e die Schädel- und Kieferanatomie beliebig oft vermessen. So kann der Behandlungserfolg regelmäßig kontrolliert werden.  Die Kieferorthopädie bekommt mehr Informationen, als bisher möglich war. Dadurch kann die Behandlung effektiver durchgeführt werden. 

Was sagt die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie, die DGKFO, dazu?

Die jüngste Arbeit kommt von Engst, Frye und Fritz, Universität Aachen vom 23.9.2011, publiziert als Vortrag auf der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie in Dresden ein positive Stellungnahme:

 Das NoXrayCeph®-Verfahren. Eine Alternative zur kephalometrischen Fernröntgenseitenbildanalyse

Beschreibung:

Bei der kieferorthopädischen Therapie dient die kephalometrische Analyse zur Planung und Kon- trolle des Behandlungsverlaufes.

Ziel dieser Studie war der Vergleich des Fernröntgenseitenbildes mit einem alternativen Gerät, das ohne Röntgenstrahlen auskommt (NoXrayCeph®). Bei diesem Verfahren wird mittels Magnetinduktion eine kephalometrische Analyse direkt am Patienten durchgeführt.

Von 10 Präparaten (Leichenschädeln) wurden sowohl Fernröntgenseitenbilder erstellt als auch eine Vermessung mit dem NoXrayCeph® durchgeführt. 42 extraorale und 13 intraorale Mess- punkte wurden mit einem Messstift registriert. Das NoXrayCeph®-System berechnet aus den aufgezeichneten Daten die Analogwerte zur Fernröntgenseitenbildanalyse. Im Schädelinneren liegende Punkte werden näherungsweise berechnet. Die während der Vermessung festgelegte Unterkieferposition wurde durch einen Silikonbissschlüssel reproduzierbar festgelegt.

Es wurde eine hohe Reproduzierbarkeit der NoXrayCeph®-Werte festgestellt. Generell gilt, dass NoXrayCeph®-Werte nicht identisch mit den FRS-Werten sind, allerdings lassen sich überein- stimmende Tendenzen erkennen. Ursache dafür könnte die beim FRS bekannte Verzerrung, ins- besondere der zentralstrahlfernen Punkte sein, was sich vor allem an den signifikant kleineren SNA- und SNB-Werten bei der NoXrayCeph®-Analyse im Vergleich zu den FRS-Werten zeigte. Die NoXrayCeph®-Analyse eignet sich zur eigenständigen Anfangs-, Zwischen- und Enddiag- nostik, eine Kombination beider Verfahren innerhalb einer kieferorthopädischen Behandlung ist jedoch nicht sinnvoll, da ein unmittelbarer Vergleich mit FRS-Werten nicht möglich ist.

Das NoXrayCeph®-Verfahren stellt eine Alternative zum Fernröntgenseitenbild dar. So könnte in Zukunft die Strahlenexpositon während der kieferorthopädischen Therapie reduziert werden.

Bisher sind außerdem allgemeine Stellungnahmen zur Verringerung der Röntgenbelastung zu erfahren. So sagt z.B.  Prof. Hirschfelder, dass Conebeam eine zu hohe Röntgenbelastung hat, aber die 3-D-Diagnostik für Diagnostik und Therapie optimal geeignet ist. 

 Was ist der Unterschied zwischen Conebeam und noXrayCeph in der Diagnostik?

Beides sind 3-D-Techniken. Conebeam und DVT stellen alle skelettalen Strukturen in einem bis zu 5% verzerrten Bild mit Millionen von Punkten dar, deren Koordinaten bei der Bildherstellung nicht zugeordnet werden können. 

Im Unterschied dazu scannt noXrayCeph 76 definierte Punkte, die den gewünschten anatomischen Punkten entsprechen. Durch diesen Direktscan am Patienten (Craniometrie) entfällt das Suchen von Punkten am Computer (Kephalometrie), und der Fehler wird auf unter 1% reduziert. 

Die Projektionsebenen können mit noXrayCeph erstmals reproduzierbar dargestellt werden.  Bei der direkten Untersuchung mit noXrayCeph werden nur die Strukturen erfasst, die Ihr/e Kieferorthopäde/in benötigt. Symmetrie, Bisslage und die Frontzahnachsen werden so perfekt dargestellt, wie der Untersucher diese Punkte unter visueller und taktiler Kontrolle scannt.

Spielt das klassische 2-D-Röntgen in Zukunft noch eine Rolle?

In Zukunft wird der Kieferorthopäde/in die 3-D-Informationen zu schätzen wissen. Nach 90 Jahren 2-D-Röntgen ist es erstmals möglich, die Bisslage, Symmetrie und mit noXrayCeph auch noch die Kieferbewegung in einer Untersuchung aufzuzeichnen.  

Wo gibt es noXrayCeph®?

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Wir finden für Sie einen noXrayCeph®-zertifizierten Kieferorthopäden in Ihrer Nähe.

Wird die Diagnostik mit noXrayCeph® von den Krankenkassen übernommen?

Die Krankenkassen erstatten auf Anfrage einen Teil der Kosten. Nach der Röntgenverordnung kann Sie niemand zu einem Fernröntgenbild zwingen.