3D-measurements direct from the patient: orthodontics department, ZZMK "Carolinum", University Frankfurt http://twitter.com/noXrayCeph
Steht bei Ihrem Kind oder bei Ihnen selbst eine kieferorthopädische Behandlung an? Damit die Zahnspange Erfolg hat, muss der Kieferorthopäde vorab die Schädel- und Kieferanatomie ausmessen.
Mit noXrayCeph steht erstmals eine Vermessung zur Verfügung, die im 1:1-Verhältnis die Kieferanteile Ihres Kindes exakt darstellt und wissenschaftlich belegt (Universität Aachen un Frankfurt/M.) als Alternative zum Röntgen zählt.
Mit noXrayCeph werden Sie oder Ihr Kind direkt untersucht. Somit entstehen keine unerwünschten Verzerrungen oder andere Bildfehler. noXrayCeph ist somit ein modernes und präzises Diagnoseverfahren zur Kiefervermessung, das auf magnetischer Induktion basiert.
Das Verfahren ist von verschiedene Universitäten in langjährigen Arbeiten getestet worden und das NoXrayCeph®-Verfahren stellt eine Alternative zum Fernröntgenseitenbild dar.
Die jüngste Arbeit kommt von Engst, Frye und Fritz, Universität Aachen vom 23.9.2011, publiziert als Vortrag auf der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie in Dresden:
Das NoXrayCeph®-Verfahren. Eine Alternative zur kephalometrischen Fernröntgenseitenbildanalyse
Beschreibung:
Bei der kieferorthopädischen Therapie dient die kephalometrische Analyse zur Planung und Kon- trolle des Behandlungsverlaufes.
Ziel dieser Studie war der Vergleich des Fernröntgenseitenbildes mit einem alternativen Gerät, das ohne Röntgenstrahlen auskommt (NoXrayCeph®). Bei diesem Verfahren wird mittels Magnetinduktion eine kephalometrische Analyse direkt am Patienten durchgeführt.
Von 10 Präparaten (Leichenschädeln) wurden sowohl Fernröntgenseitenbilder erstellt als auch eine Vermessung mit dem NoXrayCeph® durchgeführt. 42 extraorale und 13 intraorale Mess- punkte wurden mit einem Messstift registriert. Das NoXrayCeph®-System berechnet aus den aufgezeichneten Daten die Analogwerte zur Fernröntgenseitenbildanalyse. Im Schädelinneren liegende Punkte werden näherungsweise berechnet. Die während der Vermessung festgelegte Unterkieferposition wurde durch einen Silikonbissschlüssel reproduzierbar festgelegt.
Es wurde eine hohe Reproduzierbarkeit der NoXrayCeph®-Werte festgestellt. Generell gilt, dass NoXrayCeph®-Werte nicht identisch mit den FRS-Werten sind, allerdings lassen sich überein- stimmende Tendenzen erkennen. Ursache dafür könnte die beim FRS bekannte Verzerrung, ins- besondere der zentralstrahlfernen Punkte sein, was sich vor allem an den signifikant kleineren SNA- und SNB-Werten bei der NoXrayCeph®-Analyse im Vergleich zu den FRS-Werten zeigte. Die NoXrayCeph®-Analyse eignet sich zur eigenständigen Anfangs-, Zwischen- und Enddiag- nostik, eine Kombination beider Verfahren innerhalb einer kieferorthopädischen Behandlung ist jedoch nicht sinnvoll, da ein unmittelbarer Vergleich mit FRS-Werten nicht möglich ist.
Das NoXrayCeph®-Verfahren stellt eine Alternative zum Fernröntgenseitenbild dar. So könnte in Zukunft die Strahlenexpositon während der kieferorthopädischen Therapie reduziert werden.
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Patientenbroschuere_noXrayCeph.pdf Broschüre mit den Vorteilen von noXrayCeph® auf einen Blick |
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Messergebnis_der_Kephalometrie.pdf Direkt nach der Vermessung analysierbare Ergebnis der Kephalometrie |
448 K |

noXrayCeph® erlaubt häufige Verlaufskontrollen, ohne dass gesundheitliche Risiken entstehen. Dadurch kann der Kieferorthopäde die Behandlung optimal an den sich verändernden Kiefer anpassen. Der Patient und der Behandler erhalten somit einen objektiven Zwischenstand. So erfolgt eine effektive Zahnkorrektur durch exakte Bisslagebestimmung (WITS) und Berechnung der Zahnachsen.
Das Messprinzip ähnelt einem GPS-Navigationssystem: Während der Messung trägt der Patient eine Messkappe (Cephostat®), die drei Empfängerspulen enthält. Diese Empfänger orten das Signal des Messstiftes. Wie beim Auto-Navigationssystem gibt die Sprachausgabe der noXrayCeph® Software dem Kieferorthopäden an, wohin er den Stift führen muss. Die Magnetfeldstärke bei der Messung ist nicht höher als das natürliche Erdmagnetfeld. Nach der Messung berechnet die noXrayCeph® Software automatisch die für den Kieferorthopäden notwendige Analyse.